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Heimbeirat

Der Heimbeirat des Gottlob-Freithaler-Hauses kümmert sich um die Belange der Senioren dort: Wer mit seinem Anliegen nicht direkt zur Geschäftsleitung gehen möchte, wendet sich an einen der acht Ehrenamtlichen. Sie haben einen eigenen Briefkasten im Eingangsbereich des Seniorenheims Gottlob-Freithaler-Haus. Den leeren die ehrenamtlichen Heimfürsprecher Lothar Steinle, Paul Armbruster, Ursula Arnold, Angelika Haberer, Sonja Schulz und Friedlinde Stockerl sowie die Sprecherin des Gremiums Renate Zahradnik regelmäßig. Darin können die Senioren, die sich mit ihrem Anliegen nicht direkt an die Geschäftsleitung der Einrichtung wenden mögen, Nachrichten für den Heimbeirat hinterlassen und um Gespräche und Unterstützung bitten. »Nicht dass die Senioren nicht zur Geschäftsleitung gehen könnten – die Mitarbeiter dort haben immer ein offenes Ohr«, versichert Paul Armbruster. Doch in manchen Fällen möchten sich die Senioren an ganz vertraute Personen wenden.

Ehrenamtliche sind sehr bekannt im Gottlob-Freithaler-Haus
Die insgesamt acht ehrenamtlichen Mitarbeiter gehören zu diesen Vertrauenspersonen. Sie gehen teilweise bereits seit 40 Jahren im Seniorenheim ein und aus und kümmern sich um die Bewohner dort. »Anfangs hatte ich Schwierigkeiten, viele bekannte Gesichter aus früheren Zeiten dort zu treffen und sie an ihrem Lebensabend zu sehen und bis zum Schluss zu begleiten«, sagt Steinle beim Treffen des Heimbeirats mit der Geschäftsleitung und unserer Zeitung am Donnerstag. Doch mittlerweile hätte er sich daran gewöhnt und freue sich seine Zeit für die Sache einzusetzen.

Sinnvolle und große Aufgabe leisten
Auch Ursula Arnold ist froh, zu einem abwechslungsreichen Leben der Senioren beitragen zu können: »Das ist eine sinnvolle und gute Aufgabe, die mir Freude bereitet«, sagt sie.Friedlinde Stockerl und Sonja Schulz kommen einmal in der Woche ins Seniorenheim und schneidern, flicken und ändern die Kleidung der Heimbewohner – ehrenamtlich. Den Heimbeirat gibt es bereits seit 15 Jahren. Die Mitarbeiter werden für die Dauer von zwei Jahren gewählt. Einige sind bereits von Beginn an dabei. Das Gremium hat ein Informationsrecht gegenüber der Geschäftsleitung der Einrichtung und nutzt dieses in zwei Sitzungen im Jahr.

Unterschiedliche anspruchsvolle Aufgaben
Seine Mitwirkung bezieht sich auf Aufenthaltsbdingungen, die Heimordnung, Verpflegung oder Freizeitgestaltung. Es kümmert sich allerdings auch um Maßnahmen, die der Sicherung der Qualität der Leistung des Heimträgers mit den Pflegekassen und den Sozialhilfeträgern über die einzelnen Leistungen des Heims in Bezug auf Qualität und Leistung. Der Heimbeirat funktioniert als Bindeglied zwischen Bewohnern und der Geschäftsleitung des Gottlob-Freithaler-Hauses und unterstützt sowohl in die eine als auch in die andere Richtung.

Geschäftsleitung lässt sich gerne unterstützen
Heimleiter Uli Eßlinger und seine Mitarbeiter nutzen den anderen »Blick von außen« und lassen sich gern unterstützen. »Wir sind in unserer Arbeit gewissenhaft und brauchen Anregungen von Menschen, die nicht in die Abläufe involviert sind«, sagt er.


v.l.n.r. Lothar Steinle, Paul Armbruster, Ursula Arnold, Angelika Haberer, Sonja Schulz, Friedlinde Stockerl