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Mit drittem Fahrzeug sind die Touren "mit Links" zu schaffen

Die Tagespflege der Sozialgemeinschaft freut sich enorm über eine Spende der "Klaus-Grohe-Stiftung" in Höhe von 20.000 Euro, die jetzt zu einem großen Teil die Anschaffung eines Rollstuhlbusses ermöglichte.

Die Gesamtanschaffungskosten für den silbernen Fiat Ducato lagen bei 33.500 Euro. Das neue Fahrzeug hat zwei Rollstuhlplätze und eine Sitzbank. Eine Rampe ermöglicht den sicheren Transport von Rollstühlen.

"Wir sind froh und dankbar, dass die ›Klaus-Grohe-Stiftung‹ uns wieder unterstützt hat. Wir bekommen relativ knappe Entgelte genehmigt und freuen uns deshalb immer wieder, wenn wir dennoch ein ordentliches Ergebnis hinkriegen", freute sich Bürgermeister Thomas Haas, der auch geschäftsführender Vorsitzender der Sozialgemeinschaft ist. Letztlich komme der Rollstuhlbus allgemein den Bürgern in Schenkenzell, Schiltach und der Umgebung zugute. Auch Heimleiter Uli Esslinger äußerte seine Freude über die Neuanschaffung.

Mit dem neuen Fahrzeug hat die Sozialgemeinschaft nun insgesamt drei Autos, mit denen die Tagesgäste um 8 Uhr abgeholt und um 17 Uhr wieder nach Hause gebracht werden. Der neue Ducato ist jetzt aber das erste der drei Fahrzeuge, in denen auch das Stehen möglich ist. "Täglich haben wir 17 Tagesgäste hier. Man braucht drei Fahrzeuge, sonst ist man ewig unterwegs. Jeden Morgen werden drei Touren abgefahren", erklärte Pflegedienstleiterin Katja Pfeifle. Die Tagesgäste kämen nicht nur aus Schiltach oder Schenkenzell, sondern auch aus Schramberg, Lauterbach, Winzeln, Hardt, Tennenbronn, Kirnbach und Halbmeil. "Das ist eine riesige Bandbreite, da braucht man diese Fahrzeuge", sagte Frau Pfeifle.