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Über uns

Historie

1898 wurde in Schiltach ein Krankenpflegeverein gegründet mit dem Ziel, eine Krankenstation einzurichten. Diese wurde von ausgebildeten Krankenschwestern der Diakonissenanstalt Rüppurr geleitet. 1901 gehörten alle Schiltacher Familien dem Verein an, zahlten einen monatlichen Mitgliedsbeitrag von 30 Pfennig und wurden unentgeltlich gepflegt. Bis 1973 waren Diakonissenschwestern in Schiltach als „Städtleschwestern“ tätig. 

Durch den Rückgang der Ordensschwestern konnte die Station nicht mehr besetzt werden und 1974 wurde Frau Gisela Eisele von der evangelischen Kirchengemeinde als Krankenschwester eingestellt. 1978 wurde mit der neu gegründeten Sozialstation in Schramberg ein Kooperationsvertrag geschlossen, der 1995 aufgelöst wurde als die Krankenpflegestation die Voraussetzungen für eine selbständige Einrichtung erfüllt hatte. 

Seit dem 1. Januar 1995 haben die Gemeinden Schiltach und Schenkenzell eine eigenständige Sozialstation unter dem Dach der Sozialgemeinschaft Schiltach/Schenkenzell e.V., die 1991 aus dem Altenpflegeverein und dem Krankenpflegeverein gegründet wurde. Heute besteht das Team aus 15 Mitarbeiterinnen mit einer ausgebildeten Pflegedienstleitung, es ist in Schiltach und Schenkenzell etabliert und für ihre sehr gute Arbeit bekannt.

Philosophie

Die Sozialstation Schiltach/Schenkenzell pflegt, betreut und berät Menschen jeden Alters und jeder Konfession. Durch fachlich hochqualifizierte Pflege, persönliche Beratung und Betreuung wollen wir den Menschen in unserem Einzugsgebiet ein weitgehend selbständiges Leben ermöglichen.

Einzugsgebiet

Das Einzugsgebiet umfasst die Stadt Schiltach mit Lehengericht und Schenkenzell mit Kaltbrunn und Wittichen.

Team

In der Sozialstation Schiltach/Schenkenzell arbeiten ausschließlich examinierte Krankenschwestern und Altenpflegerinnen mit mehrjähriger Berufserfahrung. 

Wir legen Wert auf gute Zusammenarbeit, denn sie wirkt sich positiv auf das Wohlbefinden, das Engagement und die Leistungsfähigkeit der Mitarbeiterinnen und damit auf die Pflegequalität aus. 

Alle Mitarbeiterinnen identifizieren sich mit den Zielen der Station, sind motiviert und interessiert und nehmen regelmäßig an Fortbildungen teil, um auf dem neuesten pflegewissenschaftlichen Stand zu sein.

Zudem verfügen die meisten Mitarbeiterinnen über eine umfangreiche Weiterbildung auf einem bestimmten Fachgebiet. So haben wir in unserem Team unter anderem Wundmanagerinnen, eine Fachkraft für Gerontopsychatrie, eine Kinästhetikexpertin, einen Schmerzexperten und eine Schüleranleitung.

Unser Pflegeleitbild

Ansprechpartner

Das Pflegeleitbild wurde von den Mitarbeiterinnen der Sozialstation gemeinsam erstellt und wird regelmäßig überprüft und fortgeschrieben. Das Pflegeleitbild beschreibt die Ziele, nach denen sie ihre Pflege ausrichten. Die Arbeitsweise wird dadurch transparent und nachvollziehbar. Es fördert und sichert die Pflegequalität und dokumentiert den Leistungsstand der Sozialstation gegenüber Träger und Mitglieder der Sozialgemeinschaft und der Öffentlichkeit.

Grundlagen für das Leitbild sind:

• Die Würde des Menschen
• Der Pflegeprozess anhand eines Pflegemodells und Standards
• Die Präambel der Sozialgemeinschaft
• Gesetze und Richtlinien
• Persönlichkeit und Berufserfahrung der Mitarbeiter/innen

1. Die Pflege
Pflege ist ein Prozess, an dem Menschen beteiligt sind, der durch Menschen ausgeführt wird und der für den Menschen bestimmt ist. Gute Pflege heißt für uns, die Pflege nach neuesten pflegewissenschaftlichen Erkenntnissen unter Berücksichtigung der Qualitätsvorschriften des § 80, SGB XI durchzuführen.

2. Patienten – Pflegebedürftige – Kunden
Die Sozialstation Schiltach/Schenkenzell betreut Menschen jeden Alters und jeder Konfession dort, wo sie sich wohl fühlen – daheim. Die Pflegebedürftigen sollen trotz ihres Hilfebedarfs ein möglichst selbständiges und selbst bestimmtes Leben führen. Eine gute, an den Bedürfnissen unserer Patienten und Kunden ausgerichtete Pflege hat für uns höchste Priorität.

3. Die Angehörigen
Die pflegenden Angehörigen sind unsere Pflegepartner. Respekt und Akzeptanz sind die Voraussetzungen für eine gelingende Pflege. Deshalb unterstützen wir sie bei der Pflege durch bedarfsgerechte Angebote, leiten sie an und bieten Entlastung im Pflegealltag. 

4. Die Mitarbeiterinnen
Gute Zusammenarbeit wirkt sich positiv auf das Wohlbefinden, das Engagement und die Leistungsfähigkeit der Mitarbeiter/innen und damit auf die Pflegequalität aus. Deshalb arbeiten wir im Team, achten auf gegenseitige Fürsorge und ein offenes Miteinander.

5. Die Organisation
Wir sind Teil der Sozialgemeinschaft und arbeiten autonom. Das positive Erscheinungsbild der Sozialstation in unseren Gemeinden ist das sichtbare Qualitätsmerkmal und macht uns zu gefragten Ansprechpartnerinnen.